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18 | 11 | 2018
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Rechtsberatung Polen


Renate Gorka

deutsche und polnische Rechtsanwältin aus Berlin

Rechtsanwältin & Radca Prawny


Allgemein beeidigte Übersetzerin und

Dolmetscherin der polnischen Sprache

Tel.: 030 - 89 09 50 83

Mobil: 0176 - 27 53 60 50

Mail:renate.gorka@arcor.de

SteuerNr.: 2431361920


Mitgliedschaft: Rechtsanwaltskammer Berlin

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Geschrieben von: Administrator   
Samstag, 28. März 2009 um 18:44 Uhr

Am 24.01.2009 ist ein neues Gesetz über die Änderung des polnischen Zivilgesetzes in Kraft getreten. Der Grundsatz der „polnischen Währung“ ist abgeschafft worden. Bis zum 24.01.2009 durften die Geldverbindlichkeiten zwischen zwei polnischen Geschäftspartnern auf dem Gebiet der Republik Polen grundsätzlich ( mit einigen Ausnahmen nach dem Devisengesetz ) nur in polnischer Währung eingegangen sein.

Seit dem 24.01.2009 können zwei polnische Firmen ihre Verbindlichkeiten aus den zwischen ihnen geschlossenen Verträgen z.B. Kauf- Dienst-Arbeitsvertrag auch in Euro eingehen (Art. 358 des ZGB neue Fassung). Wichtig ist dabei aber damit die Zahlung in Euro tatsächlich erfolgt, dass dies ausdrücklich im Vertrag vereinbart wird. Es reicht nicht, dass als Zahlungsmittel im Vertrag „Euro“ vereinbart wird. Ansonsten hat der Schuldner das Wahlrecht und kann entweder in Euro oder in Zloty zahlen. Entscheidet sich der Schuldner für Zloty dann erfolgt die Zahlung in Zloty berechnet nach dem durchschnittlichen Wechselkurs der polnischen Nationalbank (NBP) am Fälligkeitstag und bei Zahlungsverzug am Zahlungstag.

 

Seit dem 01.05.2009 benötigen deutsche Staatsbürger keine Genehmigung des polnischen Innenministers mehr für den Erwerb eines "zweiten Hauses" ( d.h. Immobilien, die zu Wohn-bzw. Erholungszwecks bebaut werden sollen und keinen ständigen Wohnsitz darstellen).

 

 

Steuergesetzesänderungen für Unternehmen in Polen

Zum 1 Januar 2017 ist in Polen die Änderung zum Steuergesetz in Kraft getreten. Der Körperschaftsteuersatz ist für kleine Unternehmen vom 19% auf 15% herabgesetzt worden. Als kleines Unternehmen gilt ein Unternehmen dessen Betriebseinnehmen jährlich nicht den Betrag von 1,2 Millionen Euro übersteigen.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 10. März 2017 um 13:18 Uhr